Der beste Rotweinkuchen: saftig mit Kakao und Zimt

125 Milliliter trockener Rotwein geben diesem Kuchen sein dunkles Aroma und helfen dabei, dass die Krume lange saftig bleibt. Zusammen mit Kakao, Zimt und gehackter Zartbitterschokolade entsteht ein kräftiger, feinporiger Rotweinkuchen, der nach dem Backen angenehm weich ist. Er passt auf den Kaffeetisch im Herbst und Winter, schmeckt aber auch an einem ganz gewöhnlichen Nachmittag mit einer Tasse Kaffee.

Das Besondere an diesem Rezept ist das ausgewogene Verhältnis von Wein, Kakao und Schokolade: Der Wein soll den Teig aromatisieren, ohne den Schokoladengeschmack zu überdecken. Mit weicher Butter und zimmerwarmen Eiern gelingt ein gleichmäßiger Rührteig, und die Schokoladenstückchen sorgen beim Anschneiden für kleine, geschmolzene Stellen. Hier erfahren Sie, welcher Rotwein geeignet ist, wie Sie die Zutaten passend ersetzen und woran Sie erkennen, dass der Kuchen fertig gebacken ist. Dazu kommen Hinweise zur alkoholfreien Variante, zum richtigen Abkühlen und zum Überziehen mit Schokolade. So können Sie den Kuchen nach Ihrem Geschmack anpassen und vermeiden, dass er trocken oder zu kompakt wird.

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Der beste Rotweinkuchen

Ein guter Rotweinkuchen ist innen saftig und feinporig, mit Kakao, Zimt und dunkler Schokolade im Teig. Der Rotwein macht ihn aromatisch und hält ihn nach dem Backen länger weich. Für eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser brauchen Sie etwa 20 Minuten Vorbereitungszeit und 50 bis 60 Minuten Backzeit.

Zutaten

  • 250 g weiche Butter, plus etwas Butter für die Form
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier, zimmerwarm
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 2 Teelöffel Backpulver
  • 20 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml trockener Rotwein, zimmerwarm
  • 100 g Zartbitterschokolade, grob geraspelt oder fein gehackt
  • Puderzucker zum Bestäuben oder 100 g Zartbitterschokolade für einen Überzug

Zutaten verstehen und ersetzen

Ein trockener Rotwein mit milden Tanninen passt gut, etwa ein Merlot oder Spätburgunder. Ein sehr kräftiger, stark holziger Wein kann den Kakaogeschmack überdecken. Verwenden Sie einen Wein, den Sie auch trinken würden. Für eine alkoholfreie Variante ersetzen Sie ihn durch roten Traubensaft und geben Sie einen Teelöffel Zitronensaft dazu. Der Geschmack wird süßer und fruchtiger; reduzieren Sie dann den Zucker auf etwa 170 Gramm.

Die Zartbitterschokolade sorgt für kleine schmelzende Stückchen. Wer es milder mag, nimmt Vollmilchschokolade, sollte dann aber ebenfalls etwas weniger Zucker verwenden. Dinkelmehl Type 630 lässt sich anstelle von Weizenmehl verwenden. Für eine glutenfreie Variante eignet sich eine fertige Mehlmischung für Kuchen; beachten Sie dabei die Packungsangaben zur Bindung.

Schritt für Schritt backen

  1. Form vorbereiten: Heizen Sie den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vor. Fetten Sie die Springform sorgfältig ein und bestäuben Sie sie dünn mit Mehl oder Kakao. Klopfen Sie überschüssiges Pulver aus. So löst sich der Kuchen später leichter, ohne dass helle Mehlspuren auf der Kruste bleiben.
  2. Butter und Zucker aufschlagen: Geben Sie die weiche Butter mit dem Zucker in eine große Schüssel. Schlagen Sie beides mit dem Handrührgerät drei bis vier Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Dieser Schritt bringt Luft in den Teig und hilft dabei, dass der Kuchen locker wird. Kratzen Sie zwischendurch die Schüssel mit einem Teigschaber aus.
  3. Eier einarbeiten: Geben Sie die Eier einzeln dazu und rühren Sie jedes etwa 30 Sekunden unter, bevor das nächste folgt. Sind die Eier kalt, kann die Masse grisselig aussehen. Stellen Sie die Schüssel dann für einige Minuten in ein warmes Wasserbad und rühren Sie weiter, bis sie wieder geschmeidiger ist.
  4. Trockene Zutaten mischen: Vermengen Sie Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz in einer zweiten Schüssel. Sieben Sie die Mischung bei Bedarf, damit keine Kakaoklümpchen im Teig bleiben. Rühren Sie die trockenen Zutaten abwechselnd mit dem Rotwein in die Buttermasse. Beginnen und enden Sie mit Mehl. Mischen Sie nur so lange, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist; langes Rühren macht den Kuchen kompakter.
  5. Schokolade unterheben: Heben Sie die gehackte Schokolade mit einem Teigschaber gleichmäßig unter. Füllen Sie den Teig in die Form und streichen Sie die Oberfläche glatt. Klopfen Sie die Form einmal sanft auf die Arbeitsfläche, damit große Luftblasen entweichen.
  6. Backen und prüfen: Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene 50 bis 60 Minuten. Öffnen Sie den Ofen während der ersten 40 Minuten möglichst nicht, denn ein früher Temperaturabfall kann die Mitte einsinken lassen. Stecken Sie anschließend ein Holzstäbchen in die dickste Stelle. Feuchte Krümel sind in Ordnung, flüssiger Teig braucht weitere fünf Minuten. Wird die Oberfläche zu dunkel, legen Sie locker ein Stück Backpapier darüber.
  7. Abkühlen lassen: Lassen Sie den Kuchen zehn Minuten in der Form stehen. Lösen Sie dann den Rand und stellen Sie ihn auf ein Kuchengitter. Warten Sie mit Puderzucker oder Schokoladenüberzug, bis der Kuchen vollständig abgekühlt ist.

Servieren und Aufbewahren

Bestäuben Sie den Kuchen kurz vor dem Servieren mit Puderzucker. Für einen glänzenden Überzug schmelzen Sie 100 Gramm Zartbitterschokolade langsam über einem Wasserbad und verteilen sie auf dem abgekühlten Kuchen. Dazu passen Schlagsahne, ein Klecks Crème fraîche oder säuerliche Beeren. Schneiden Sie den Kuchen mit einem scharfen Messer, das Sie zwischen den Stücken kurz abwischen.

Unter einer Kuchenhaube bleibt der Rotweinkuchen bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage saftig. Lassen Sie ihn vor dem Anschneiden mindestens eine Stunde ruhen, damit sich die Krume setzt. Einzelne Stücke können Sie gut einfrieren; luftdicht verpackt halten sie sich etwa zwei Monate. Zum Auftauen legen Sie die Stücke bei Zimmertemperatur auf einen Teller.

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Dieser Rotweinkuchen verbindet Kakao, Zimt und dunkle Schokolade mit der fruchtigen Tiefe eines trockenen Rotweins. Die weiche, feinporige Krume bleibt saftig, und die Schokoladenstückchen machen jeden Anschnitt ein wenig anders. Backen Sie ihn, wenn Sie einen unkomplizierten Kuchen für die Kaffeetafel suchen, und lassen Sie ihn vor dem Bestäuben vollständig abkühlen. Für eine mildere Note können Sie Vollmilchschokolade verwenden; mit etwas Zitronensaft und rotem Traubensaft gelingt auch die alkoholfreie Variante. Eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks leicht gesüßte Sahne passen gut dazu. Wenn Sie das Rezept ausprobiert haben, erzählen Sie in einem Kommentar, welchen Wein Sie verwendet haben oder welche Abwandlung Ihnen gefällt. Vielleicht wird Ihre Version bald zum festen Kuchen für gemütliche Nachmittage.


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Der beste Rotweinkuchen

Saftiger Schokoladenkuchen mit Zimt und alkoholfreiem Rotwein.

Vorbereitungszeit
20 Minuten

Kochzeit
50 Minuten

Gesamtzeit
70 Minuten

Portionen
12 Stück

Zutaten

  • 375 g Margarine
  • 375 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g Schokostreusel
  • 0,25 Liter alkoholfreier Rotwein
  • 2 TL Zimt
  • 3 TL dunkler Kakao

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Margarine, Zucker und Vanillezucker verrühren, Eier einzeln einarbeiten.
  2. Schritt 2
    Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao mischen und mit dem alkoholfreien Rotwein unterrühren. Schokostreusel unterheben.
  3. Schritt 3
    Teig in eine gefettete Kuchenform geben und etwa 50 Minuten backen. Vor dem Herausnehmen die Garprobe machen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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