Zimtschnecken-Plätzchen mit Zimtspirale zum Vorbereiten
Brauner Zucker und Zimt ziehen sich als feine Spirale durch diese mürben Zimtschnecken-Plätzchen. Der Teig wird ausgerollt, mit einer dünnen Schicht Zimtbutter bestrichen und zu einer Rolle geformt. Nach dem Kühlen schneidest du Scheiben davon ab und erhältst rund 40 Plätzchen mit dem typischen Schneckenmuster. Das spart das Formen einzelner Stücke und macht das Rezept praktisch, wenn du eine größere Menge backen oder den Teig vorbereiten möchtest. Die Füllung bleibt mit weicher Butter gut streichfähig, während brauner Zucker eine leichte Karamellnote mitbringt. In der Anleitung erfährst du, woran du erkennst, dass der Teig die richtige Konsistenz hat, wie du die Füllung gleichmäßig verteilst und warum die Rolle vor dem Schneiden gut gekühlt sein sollte. Außerdem gibt es Hinweise zu Dinkelmehl, einer würzigeren Zimtfüllung und einem einfachen Guss. So gelingen gleichmäßige Scheiben, ohne dass die Spirale beim Schneiden zerdrückt wird.

Zimtschnecken-Plätzchen mit feiner Zimtfüllung
Weiche Butter, brauner Zucker und Zimt bilden die spiralförmige Füllung dieser Plätzchen. Der Teig wird ausgerollt, bestrichen und zu einer Rolle geformt, die nach dem Kühlen in Scheiben geschnitten wird. So entsteht das typische Schneckenmuster, ohne dass jedes Plätzchen einzeln geformt werden muss. Das Rezept ergibt etwa 40 Stück und eignet sich gut zum Vorbereiten.
Zutaten
- Für den Teig: 250 g weiche Butter, 120 g Zucker, 1 Ei (Größe M), 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker, 400 g Weizenmehl Type 405, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz.
- Für die Füllung: 60 g weiche Butter, 100 g brauner Zucker und 2 TL gemahlener Zimt.
- Für den Guss nach Wunsch: 80 g Puderzucker und 1 bis 2 EL Milch oder Zitronensaft.
Weiche Butter lässt sich leichter mit Zucker verrühren und sorgt für einen gleichmäßigen Teig. Sie sollte nachgeben, aber nicht glänzend oder geschmolzen sein. Brauner Zucker bringt eine leichte Karamellnote in die Füllung; weißer Zucker funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas neutraler. Für eine würzigere Füllung kann der Zimt auf 2½ TL erhöht werden. Dinkelmehl Type 630 lässt sich im gleichen Gewicht verwenden. Der Teig kann dadurch etwas schneller trocken wirken, deshalb das Mehl nur kurz unterarbeiten und nicht zusätzlich Mehl einkneten.
Zubereitung
- Teig rühren: Butter und Zucker in einer Schüssel mit einem Handrührgerät etwa 2 Minuten cremig schlagen. Das Ei und die Vanille einrühren. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vermengen, zur Buttermasse geben und auf niedriger Stufe nur so lange rühren, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind. Langes Rühren macht die Plätzchen fester. Den Teig zu einer flachen Scheibe drücken, einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Füllung mischen: Die weiche Butter mit braunem Zucker und Zimt verrühren. Die Masse soll streichfähig sein. Ist die Butter noch zu fest, die Schüssel kurz bei Raumtemperatur stehen lassen. Flüssig gewordene Butter lässt die Füllung dagegen beim Rollen leichter herauslaufen.
- Teig ausrollen: Den gekühlten Teig zwischen zwei Bögen Backpapier zu einem Rechteck von etwa 30 × 35 cm ausrollen. Das Papier verhindert, dass der Teig an der Arbeitsfläche klebt, und erleichtert später das Aufrollen. Die obere Papierlage abziehen. Falls die Ränder stark ausfransen, den Teig mit den Fingern vorsichtig zu einem sauberen Rechteck drücken.
- Bestreichen und rollen: Die Zimtmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. An einer langen Kante einen etwa 1 cm breiten Streifen frei lassen, damit die Füllung beim Rollen nicht herausgedrückt wird. Den Teig von der gegenüberliegenden langen Seite her möglichst straff aufrollen. Das Backpapier kann dabei als Hilfe dienen. Die Naht mit den Fingern leicht andrücken.
- Rolle kühlen: Die Teigrolle in Backpapier wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen. Für sauberere Scheiben darf sie auch über Nacht im Kühlschrank bleiben. Ist die Rolle zu weich, verformt sie sich beim Schneiden. Wird sie sehr hart, 5 bis 10 Minuten bei Raumtemperatur liegen lassen.
- Schneiden und backen: Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier belegen. Die Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 7 mm dicke Scheiben schneiden. Das Messer zwischendurch abwischen, damit die Spiralen sauber bleiben. Die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Bleche legen und nacheinander 10 bis 12 Minuten backen. Die Ränder sollen gerade leicht goldgelb sein; in der Mitte dürfen die Kekse noch hell wirken.
- Abkühlen lassen: Die Plätzchen nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech liegen lassen, denn warm sind sie noch weich und können brechen. Anschließend auf ein Kuchengitter setzen. Für den Guss Puderzucker mit zunächst 1 EL Milch oder Zitronensaft verrühren und tropfenweise mehr Flüssigkeit zugeben, bis er langsam vom Löffel läuft. Erst auf vollständig abgekühlte Plätzchen geben.
Tipps für Teig und Backen
Wenn die Rolle beim Schneiden oval wird, drehe sie nach jedem zweiten Schnitt ein Stück weiter. So verteilt sich der Druck gleichmäßiger. Ein dünner Faden eignet sich ebenfalls: Unter die Rolle schieben, die Enden überkreuzen und durchziehen. Für gleich große Plätzchen hilft es, die Rolle zunächst in der Mitte zu halbieren und die Hälften dann jeweils in gleichmäßige Scheiben zu schneiden.
Backe ein Probestück, wenn dein Ofen stark heizt oder du unsicher bei der Dicke bist. Wird es zu dunkel, die übrigen Plätzchen ein bis zwei Minuten kürzer backen oder das Blech eine Schiene höher einschieben. Ein Umluftofen ist ebenfalls möglich; stelle ihn auf 160 °C und prüfe die Kekse ab Minute 9. Die Backzeit kann je nach Ofen und Scheibendicke variieren.
Servieren und Aufbewahren
Lege die abgekühlten Plätzchen auf eine flache Platte, sodass die Zimtspiralen nach oben zeigen. Ein feines Sieb eignet sich, um statt des Gusses etwas Puderzucker aufzutragen. Für eine Kaffeetafel passen die Kekse zu schwarzem Tee, Kaffee oder heißer Milch. Wer sie verschenkt, lässt den Guss vollständig trocknen und stapelt die Plätzchen mit Backpapier zwischen den Lagen in einer Dose.
In einer gut schließenden Keksdose bleiben die Plätzchen bei Raumtemperatur etwa eine Woche mürbe. Die ungebackene Teigrolle kann gut verpackt bis zu 2 Monate eingefroren werden. Vor dem Schneiden kurz antauen lassen, bis das Messer durch den Teig gleitet, und die Scheiben anschließend direkt backen. Bereits gebackene Plätzchen lassen sich ebenfalls einfrieren; zum Auftauen einfach nebeneinander bei Raumtemperatur auslegen.

Diese Zimtschnecken-Plätzchen verbinden einen mürben Teig mit einer aromatischen Füllung aus braunem Zucker, Butter und Zimt. Die gerollte Form bringt die Spirale fast von selbst aufs Blech, und die gekühlte Teigrolle lässt sich gut vorbereiten und portionieren. Backe sie für eine Keksdose, zum Adventskaffee oder als kleine Begleitung zu Tee und Kaffee. Für mehr Würze kannst du etwas zusätzlichen Zimt in die Füllung geben; ein dünner Guss aus Puderzucker und Zitronensaft sorgt für eine leicht frische Note. Auch gehackte Nüsse passen auf die Füllung, solange die Schicht dünn bleibt und sich noch rollen lässt. Wenn du das Rezept ausprobierst, teile deine Variante oder hinterlasse einen Kommentar: Welche Füllung kommt bei dir in die Spirale? Ein paar selbst gebackene Scheiben machen jeden Kaffeetisch einladender.

Zimtschnecken-Plätzchen
Knusprige Plätzchen aus Mürbeteig mit einer Füllung aus Zimt, Zucker und Butter.
Zutaten
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200 g Mehl
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1 Eigelb
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125 g Butter
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1 Msp. Bio-Zitronenabrieb
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60 g Zucker
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Mehl zum Arbeiten
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30 g Butter
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2 EL Vanillezucker
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2 EL brauner Zucker
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1 TL Zimtpulver
Anweisungen
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Schritt 1
200 g Mehl, Eigelb, 125 g Butter, Zitronenabrieb und Zucker rasch zu einem Teig verkneten. Zugedeckt 30 Minuten kalt stellen. -
Schritt 2
Teig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen. Mit 30 g geschmolzener Butter bestreichen und mit Vanillezucker, braunem Zucker und Zimt bestreuen. -
Schritt 3
Teig aufrollen, in Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 12 Minuten backen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





